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GD — Gesellschaft für Dermopharmazie e.V.

   
 

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  Ausgabe 1 (2003)

Dermatotherapie
Zwei Millionen Euro für die Entwicklung neuer Dermatika
DFG fördert Forschergruppe der Freien Universität Berlin


Innovative Arzneistoffe und Trägersysteme, integrative Optimierung zur Behandlung entzündlicher und hyperproliferativer Erkrankungen: So heißt eine neue Forschergruppe, die im letzten Jahr von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Freien Universität Berlin eingerichtet wurde und deren Arbeit die DFG mit zunächst zwei Millionen Euro für Personal und Sachmittel fördern wird. Gemeinsames Ziel der von GD-Vorstandsmitglied Professor Dr. Monika Schäfer-Korting koordinierten Gruppe ist die Generierung neuartiger, stabiler und selektiv im Zielgewebe wirksamer Substanzen zur Therapie entzündlicher und hyperproliferativer Erkrankungen der Haut und anderer Organe. Hierfür bringen die beteiligten Wissenschaftler aus den Fächern Pharmazie, Biochemie, Humanmedizin, Chemie und Physik in insgesamt acht Projekten verschiedene Schwerpunkte in das interdisziplinäre Forschungsprojekt ein.

Als Grundlage für die Suche nach neuen und die spezifische Anpassung herkömmlicher Wirkstoffe werden molekularpharmakologisch die intrazellulären Zielstrukturen wie Rezeptoren, Signaltransduktionsproteine und Adhäsionsmoleküle aufgeklärt. Danach werden die identifizierten Wirkstoffe in moderne technologische Trägersysteme wie Liposomen, feste Lipidnanopartikel, synthetische Polymere (Dendrimere) und Nanosuspensionen integriert und gegebenenfalls so modifiziert, dass sie aus den Arzneiformen freigesetzt und in erkrankten Geweben gezielt akkumuliert werden. Schließlich werden mikroskopische und spektroskopische Meßmethoden so optimiert oder eigens etabliert, dass sie die Qualität der beladenen Arzneistoffträger, die Wechselwirkung der Partikel mit den zellulären Zielmembranen, die gezielte Freisetzung des Wirkstoffes und die Biodegradation der Trägersubstanzen erfassen. (jk)

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