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GD — Gesellschaft für Dermopharmazie e.V.

   
 

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  Ausgabe 3 (2001)

Mitteilungen der GD
Gesellschaft für Dermopharmazie bringt Informationsbroschüre für Verbraucher heraus
Trockene Haut muss richtig gereinigt und gepflegt werden


Abnehmende Temperaturen und niedrige relative Luftfeuchte erhöhen das Risiko für das Auftreten trockener Haut. Rechtzeitig zu Beginn der kalten Jahreszeit hat deshalb die Gesellschaft für Dermopharmazie (GD) eine Informationsbroschüre mit Tipps zur Reinigung und Pflege, die von Menschen mit trockener Haut beachtet werden sollten, herausgebracht. Die GD ist eine interdisziplinäre wissenschaftliche Fachgesellschaft, in der Hautärzte, Apotheker und andere Fachleute auf dem Gebiet der Vorbeugung und Behandlung von Hautkrankheiten zusammenarbeiten. Zu den Zielen der Gesellschaft gehört unter anderem die Verbreitung von neuen Erkenntnissen auf diesem Gebiet zum Nutzen der Fachöffentlichkeit und der Allgemeinheit.

Vorgestellt wurde die neue Informationsbroschüre vom Vorsitzenden der GD, Apotheker Dr. Joachim Kresken, anlässlich eines wissenschaftlichen Symposiums der Gesellschaft am 17. Oktober im Fritz-Henkel-Haus in Düsseldorf. Die Broschüre nimmt Bezug auf Leitlinien, die von der Fachgruppe Dermokosmetik der GD erarbeitet und unter anderem auf der Internet-Homepage der Gesellschaft (www.gd-online.de) veröffentlicht wurden. Adressaten der Leitlinien sind Fachleute, die Kosmetika entwickeln, herstellen, prüfen, vermarkten und über diese informieren. Kosmetika, die hinsichtlich ihrer Zusammensetzung, Wirkung und Verträglichkeit nach dermatologischen und pharmazeutischen Gesichtspunkten konzipiert wurden, werden nach Definition der GD als Dermokosmetika bezeichnet.

Wie Kresken ausführte, sollen Dermokosmetika, die zur Reinigung und Pflege bei trockener Haut verwendet werden, den bei diesem Hautzustand vorliegenden Mangel an Feuchtigkeit und Fett ausgleichen. Außerdem sollen sie die Barrierefunktion verbessern, die bei vielen Menschen mit trockener Haut gestört ist. Ursache für diese Störung sind meist zu wenig oder minderwertige Fettstoffe in der Hornschicht, der obersten Schicht der Haut. Dadurch verliert die Haut viel Feuchtigkeit und lässt Schadstoffe, Reizstoffe und Allergene leichter eindringen. Weitere Ursachen für trockene Haut können eine verminderte Talgbildung oder ein Mangel an wasserbindenden Substanzen in der Haut – den natürlichen Feuchthaltefaktoren – sein.


Weniger ist mehr. Bei trockener Haut sollten Hautreinigungsmittel nicht unnötig überdosiert werden.

"Falsche Reinigungs- und Pflegegewohnheiten können sich insbesondere bei Neigung zu trockener Haut negativ auf den Hautzustand auswirken", erklärte Kresken. Ein völliger Verzicht auf Hautreinigungsmittel, wie er immer wieder diskutiert wird, sei jedoch nach dem aktuellen Stand der Hautforschung auch bei Vorliegen trockener Haut nicht notwendig. Wenn zur Hautreinigung Präparate ausgewählt und richtig angewendet würden, die nachweislich hautschonend seien, werde die Haut normalerweise nicht geschädigt. Entsprechendes gelte für die Hautpflege. Wie oft die Haut eingecremt werden müsse, hänge vom Grad der Trockenheit, von austrocknenden äußeren Faktoren und von den verwendeten Produkten ab. Da die Eigenschaften der im Handel angebotenen Produkte nicht unbedingt aus den Angaben auf den Verpackungen hervorgingen, solle der Laie bei Fragen zur Produktauswahl den Rat eines Hautarztes oder Apothekers einholen.


Bei trockener Haut sollten Pflegeprodukte benutzt werden, die speziell für diesen Hautzustand konzipiert wurden.

Die Informationsbroschüre kann gegen Einsendung eines mit drei Mark frankierten DIN A5-Rückumschlags bei folgender Adresse angefordert werden:

Gesellschaft für Dermopharmazie,
Carl-Mannich-Straße 20,
D-65760 Eschborn

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